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Es gibt immer eine Zeit, auf die man zurückblickt - in Andacht, in Ehrfurcht... mit Schaudern... in Bewunderung. Manchmal ist es die Bronzezeit, manchmal der
Wilde Westen, die Karibik Henry Morgans oder einfach die Zeit, als die Landkarte der Welt noch große, weiße Flecken hatte und Beschriftungen wie: “Here be monsters!” Für uns sind es die
Frühen Jahre - die Gründerzeit des WARRIORS’ FEAST. Dies umschreibt die Zeit von 1990 bis 1995, die Zeit vor Brilon, oder auch: Die Zeit, bevor Jens “Patschi” Päschke, aka Gawan aka Sir
Deryl, der Priester des Chaos, uns verließ und den einsamen Weg ins Ungewisse antrat.
1990 begannen wir das FEAST in einem Garten am Rande des Hoeschparks in Dortmund. Wir tranken Bier, hörten Heavy Metal, zerschlugen unsere provisorisch
hergestellten Waffen und Schilde (aus gepolsterten Kleiderstangen und Preßspanplatten), warfen Shuriken, zertrampelten Frau Elsings Rosenbeete und tranken Bier aus dem alten Pferdetrog. Kurz
- wir hatten einen Mordsspaß, und was aus meiner Warte als unbewusste Rebellion gegen.die herkömmliche Mittelalterszene begonnen hatte, lieferte den Startschuss für eine Erfolgsserie, die bis
heute anhält. Damals trugen wir zurechtgeschneiderte Autofelle und Kimonos, die Waffen waren kruder Billigtand und die Photos von damals wirken heute recht trashig - aber Mann, was hatten wir
für einen Spaß! Nach und nach bekam so ziemlich jeder seinen Kreativschub, bis die Ausrüstung vollständiger und perfekter wurde, jeweils den Charakter seines Trägers spiegelnd. Beim letzten
FEAST der Frühen Jahren, im Winter 1995, ahnte wohl keiner von uns, dass wir im darauffolgenden Jahr in Rösenbeck den Sprung über die 20 Teilnehmer-Marke machen würden und das Feast damit von
einer “intimen” Angelegenheit zu einem “Event” wurde, was einige strukturelle Änderungen notwendig machte. Was im Winter 1995 von uns anwesenden vier Kriegern zumindest drei auch nicht
ahnten: Dass Patschi im darauffolgenden April ohne Ankündigung und ohne Abschied für immer verschwinden würde.
Danach änderte sich vieles. Nicht alles wurde besser. Doch die drei übriggebliebenen Kämpfer schmiedeten als Warlords das FEAST zu einer Geschichte blutiger
Triumphe, an denen eine Vielzahl von Feastlern seither Teil hatten. Manche kamen, manche gingen... Die Würdigen blieben.
So erinnert Euch an die Anfänge! Hail the Early Years!!
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