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Was ist das WARRIORS’ FEAST?
Das FEAST ist die Zusammenkunft, zu der Freunde und Gefährten sich treffen um zu trinken, singen, schlingen und kämpfen. Dies seit 1990 zweimal im Jahr. Es ist der Ort, wo
Weinflaschen nur mit Schwertern geöffnet werden, wo Bier aus Pferdetrögen fließt, wo Melonen mit Schwertern zerteilt und mit Kriegshämmern zertrümmert werden; wo die
Brathühner fliegen und Streit stets mit Stahl ausgetragen wird. Wo Männer noch Ehre und Trinkhörner besitzen und es Bier und Met, Braten und Stew, Waffengänge, Lagerfeuer und Raufereien bis zum abwinken gibt.
Das FEAST hat keinen historischen Anspruch oder Hintergrund. Gewandung ist Pflicht und umfasst alles von der Tunika bis zur Kettenbrünne, ohne sich an Authentizität zu binden:
Barbarinnen in knapper Lederrüstung finden sich neben Kriegern im Kilt und dem Magier mit Schlapphut.
Die Ausrüstung ist wichtig, denn sie trägt zum Flair bei, ist aber bei weitem nicht die Hauptsache. Viele finden beim FEAST ihren Platz: Die einen kämpfen, die anderen üben
ihre Geschicklichkeit mit Messer und Speer, andere sammeln vielleicht Kräuter, kochen, schmieden, brauen Met – wir bringen alle Interessen zusammen, die in das Setting passen.
Der Rahmen freilich ist begrenzt, wenn auch die Regeln einfach sind:
This is no rules and titles. This is True Metal People wanna rock not pose ! This is death to the false ones. Kill ! This is celebration
of Freedom and Disorder. This is no lawful german poser shit. This is fun and Uther would have liked it. This is the WARRIORS FEAST And we didn 't think it too many!
Es gibt keine Titel, keine Stände oder ähnliches, das FEAST ist eine Versammlung von Gleichgesinnten, die sich hier wohl fühlen, und jede Teilnahme ist freiwillig. Wenn wir
anfangen, darüber zu debattieren, was andere unserer Meinung nach tun sollen, dann sind wir da, wo viele Mittelaltervereine (gescheitert) sind, deshalb auch: Kein Verein. Doch nicht ohne Führung :
The Warlords await.
Das heisst, dass wir Drei, die wir das FEAST erdacht und geprägt haben, das FEAST vorbereiten, planen und letzten Endes entscheiden, wer kommt und wer nicht und was wir für machbar halten.
Wir und nicht etwa andere, und immer einstimmig, um Streit zu verhindern. Ohne festen Kurs hätte sich das FEAST schon in mehrere Richtungen aufgelöst, wie viele andere schöne Ideen auch.
Wir kämpfen frei, ohne Rüstungen, mit Waffen aus gepolstertem Rattan, das ist immer noch hart, wenn man getroffen wird, hat aber das richtige Feeling (= Gewicht). Das funktioniert
seit mittlerweile mehr als 15 (!) Jahren ohne schwere Verletzungen, weil eine Regel beachtet wird: Wir wollen Spaß haben und uns nicht umbringen! Das heißt, dass wir fair kämpfen und
kontrolliert schlagen, durchaus mit sportlichem Ehrgeiz, aber ohne Verbissenheit. Beim FEAST geht es nicht ums gewinnen, es geht ums kämpfen. Mit den Jahren entwickeln sich
Technik und Ansprüche, und in einem kleinen Kreis ist ein freies Fechten in der Rekonstruktion historischer Schwertkunst interessant, und hier sind Waffen und Rüstung
andere. Wenn zwei sich mit Helm und Brünne rüsten und mit schweren Waffen aufeinander einschlagen wollen (wie wir es zuweilen auch gerne tun), dann ist auch das in Ordnung, doch
das verträgt sich nicht unbedingt mit dem Trubel der großen FEASTs und schon gar nicht mit Alkohol.
4 Dinge gehören außerdem zum FEAST: Waffen, Met, Schweinefleisch und Heavy Metal. Das FEAST ist Hardcore Fantasy für die Erwählten und das sind nicht die Sanftmütigen.
Wem das nicht gefällt, der gehört nicht hierher und tut sich damit auch keinen Gefallen.
Wir wollen keine Poser, denn sie fürchten Stahl und Schläge und vertragen keine Musik. Wir wollen keine Feiglinge, denn wir essen nicht
gemeinsam mit jammernden Waschlappen. Wir wollen keine Ungläubigen, denn wir glauben an die Kraft der Erde, des Biers und der Unordnung und an die Macht des True Heavy Metal.
The Warlords
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